Über uns
Unsere Geschichte beginnt nicht mit einem großen Businessplan, sondern mit Neugier. Eigentlich war unser Gründer Thorsten Desch lange überzeugter Weintrinker. Bier spielte kaum eine Rolle. Erst 2017 änderte sich das, als er sein erstes Craftbier probierte. Ein IPA, fruchtig, intensiv, völlig anders als alles, was er bis dahin aus dem klassischen Bierregal kannte. Dieser erste Schluck war ein Aha Moment und der Start von etwas Neuem.
Erste Schritte als Hobbybrauer
Was zunächst als Hobby begann, wurde schnell ernsthafter. Rezepte wurden entwickelt, wieder verworfen, angepasst und verfeinert. Es folgten Braukurse, Austausch mit anderen Hobbybrauern und unzählige Testläufe. Die Begeisterung für neue Aromen, besonders durch moderne Hopfensorten aus den USA und Australien, wuchs mit jedem Sud.
Der Traum, ein eigenes Bier auf den Markt zu bringen, ließ nicht mehr los. Nach den ersten erfolgreichen Tests und viel Zuspruch aus dem Freundes- und Familienkreis wurde aus der Küchenspielerei ein ambitioniertes Projekt.
Das Equipment wurde professioneller und schließlich entstand das erste eigene kommerzielle Bier, das öffentlich ausgeschenkt wurde - es war das Weatherfield Pale Ale, das nach unserem Rezept von einer kleinen Brauerei in Fulda hergestellt wurde. Der Name ist eine Hommage an Wetterfeld, dem Ort, in dem Thorsten aufwuchs. Der Zuspruch war überwältigend und bestätigte, dass sich der Mut gelohnt hatte.
Craftbier ist Handwerk und kein Massenprodukt
Heute lassen wir unsere Biere in kleinen Chargen und mit klarer Haltung brauen. Craftbier ist für uns kein Trend und kein Massenprodukt. Es ist Handwerk, Experiment und Leidenschaft. Unsere Biere sollen eigenständig sein, stark im Charakter und ehrlich im Geschmack. Wir setzen auf ausgewogene Rezepte, saubere Brauprozesse und hochwertige Zutaten.
Unsere Ausstoß ist dabei bewusst überschaubar geblieben. Wir wollen wissen, was in den Sudkesseln passiert und warum. Genau das ermöglicht uns, flexibel zu bleiben, neue Ideen auszuprobieren und trotzdem unseren Stil nicht zu verlieren.
Was uns antreibt, ist die Freude am Brauen und das gute Gefühl, ein Produkt zu schaffen, hinter dem wir voll und ganz stehen. Wenn Menschen unser Bier trinken und merken, dass es mit Herzblut gemacht ist, dann haben wir unser Ziel erreicht.
Klaus Kächler vom Giessener Anzeiger hat über uns ein sehr schönes und passendes Portrait verfasst (Artikel).
